L2s triumphale Rückkehr? Arbitrums drei Pfeile der Renaissance und der Schlüssel zur Überwindung der Pattsituation.

PanewslabPanewslabAutor: NingNing

Optimism war zwar der erste TGE L2, doch Arbitrum war der wahre Pionier der L2-Welle. Bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2023 streamten koreanische Großinvestoren live den Kontrakthandel auf GMX, DeFi-Experten nutzten GLP-ähnliches Yield Farming, und Basis-Communities schlossen sich zusammen, um uralte Meme-Coins mit Katzen- und Hundemotiven zu pushen. Arbitrum gehörte im Frühjahr 2023 zu den aufsehenerregendsten Sektoren.

Dieses blühende Ökosystem fand jedoch nach dem epischen TGE und dem Airdrop des nativen Arbitrum-Tokens ARB ein trauriges Ende.

Aus der Perspektive von November 2025 lassen sich drei Hauptgründe für diese Situation erkennen:

--Die enormen positiven externen Effekte, die durch Arbitrums epischen Airdrop entstanden, wurden von den Konkurrenten ZkSync, Starknet und Linea genutzt;

– Damals war das Kerngeschäftsmodell der L2-Ebene (King-Level) weder natürlich und organisch noch unschädlich und selbsttragend. Vielmehr basierte es maßgeblich auf dem trügerischen Wohlstand, der durch die Industrialisierung der per Luftbrücke eingeflossenen Farmer geschaffen wurde.

Die Airdrops verteilten zu viele Ressourcen an Ökosystementwickler, die größtenteils als hochrangige Airdrop-Farmer getarnt waren. Nach Erhalt der Airdrops verhielten sich die meisten dieser Entwickler passiv, während einige ihre großen ARB-Mengen nutzten, um in der DAO-Governance für mehr ARB zu stimmen.

Die beste Lösung für diese Probleme ist Zeit.

Nach fast 30 Monaten Entwicklungszeit ist die Arbitrum Foundation der Ansicht, dass die Zeit reif ist und hat das DeFi Renaissance Incentive Program (DRIP) ins Leben gerufen, um das Arbitrum-Ökosystem wiederzubeleben.

Der erste Schritt der Arbitrum Foundation bestand darin, die ARB-Anreize aus dem ersten Quartal des DRIP zu nutzen, um die Renditen von DeFi-Kreditprotokollen (Aave, Morpho, Fluid, Euler, Dolomite, Silo usw.) im Ökosystem zu subventionieren und so On-Chain-Nutzer mit echtem Geld anzuziehen.

Laut Daten des Dune-Dashboards (https://dune.com/entropy_advisors/drip-season-1-lending-protocols) steigerte DRIP im ersten Quartal die Gesamtsumme der ausleihbaren Gelder im DeFi-Bereich von 1,38 Milliarden US-Dollar auf 1,67 Milliarden US-Dollar und den Kreditbestand von 967,52 Millionen US-Dollar auf 1,17 Milliarden US-Dollar.

Unter den zuvor genannten DeFi-Kreditprotokollen konnte Arbitrum seinen Marktanteil auf der Ebene L2 jedoch nur von 3,09 % auf 3,75 % steigern. Im Gegensatz dazu erhöhte sich der Marktanteil von Base im gleichen Zeitraum von 5,04 % auf 6,64 %.

Dies zeigt, dass im Hinblick auf die Attraktivität von On-Chain-DeFi-Kreditplattformen wie Degen echte Bargeldzuschüsse immer noch etwas weniger attraktiv sind als die Erwartung von Airdrops mit dem Potenzial für explosives Wachstum.

Der zweite Pfeil der Arbitrum Foundation ist die Inkubation neuer, mit dem Ökosystem gekoppelter PerpDEX Variational Protocol und Ethereal Perps.

Arbitrum unterhält eine enge Beziehung zu Hyperliquid auf PerpDEX, ähnlich der Beziehung zu Anglo American. Hyperliquid hat USDC im Wert von 4,59 Milliarden US-Dollar an Arbitrum transferiert, was 69,08 % des gesamten USDC-Angebots von Arbitrum entspricht.

Allerdings fließen die 4,59 Milliarden USDC nur in Form von Transfergasgebühren in die Einnahmen von Arbitrum; die Generierung anderer hochwertiger Einnahmen und positiver externer Effekte wird von Hyperliquid vereinnahmt.

In diesem neuen Umfeld, in dem PerpDEX eine dominierende Rolle spielt, benötigt das Arbitrum-Ökosystem ein eigenes PerpDEX. Der OLP-Mechanismus des Variational Protocol hat das Potenzial, den einst von GMX dominierten Erfolg von GLP wiederzubeleben.

Der dritte Pfeil der Arbitrum Foundation ist ihre enge Integration mit Robinhood, um die Tokenisierung von US-Aktien aggressiv voranzutreiben.

Aktuell belaufen sich die RWA-Vermögenswerte von Arbitrum auf insgesamt 1.026,53 Millionen US-Dollar und setzen sich hauptsächlich aus tokenisierten US-Staatsanleihen, tokenisierten europäischen Schuldtiteln und tokenisierten US-Aktien (EXOD) zusammen. Es gibt 615 RWA-Vermögenswerte, vorwiegend tokenisierte US-Aktien von Robinhood.

Aufgrund aktueller regulatorischer Beschränkungen besteht die Struktur tokenisierter US-Aktien aus einer Off-Chain-SPV-Verwahrung und Liquiditätspools von zentralisierten und dezentralen Börsen. Dies führt in dieser Phase zu Problemen wie unzureichender Liquidität, unklarem Rechtsstatus und der Abhängigkeit von zentralisierten Stellen für Clearing und Abwicklung.

Ob es nun Arbitrum x Robinhoods rasches Vorantreiben der Tokenisierung von US-Aktien oder Solanas neue ICM-Erzählung ist, beide weisen auf eine Zukunftsvision hin, die vom SEC-Projekt Crypto vorgegeben wird: die vollständige Blockchain-isierung der globalen Finanzinfrastruktur.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die drei Säulen der Arbitrum Foundation – das DRIP-Programm, die Förderung von Variational und die Wette auf die Tokenisierung von US-Aktien – sowohl auf die Gegenwart ausgerichtet als auch zukunftsorientiert sind.

Die Arbitrum-Stiftung hat diesmal wirklich etwas im Schilde.

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