S&P erwartet ein SK-Hynix-Rückkaufprogramm von bis zu 40 Billionen Won im vierten Quartal

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Am 8. September prognostiziert S&P Global Market Intelligence, dass SK Hynix, angetrieben durch die starke Nachfrage nach KI-Speicherchips, im vierten Quartal dieses Jahres voraussichtlich ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 20 bis 40 Billionen Won (ca. 28 Milliarden US-Dollar) ankündigen wird.

Selbst nach umfangreichen Rückkäufen bleibt das Unternehmen in der Lage, großzügige Dividenden auszuschütten, was der von der südkoreanischen Regierung vorangetriebenen Value-up-Initiative und der Neugestaltung der Aktionärsrenditen weiteren starken Auftrieb verleiht.

Mohammad Hassan, Leiter Aktiendividendenprognosen Asien-Pazifik bei S&P, erklärte in einem Interview, dass die Untergrenze des neuen Rückkaufprogramms von SK Hynix voraussichtlich bei 20 Billionen Won liege, „möglicherweise erneut die Obergrenze von 40 Billionen Won erreichend“.

Beflügelt von dieser Erwartung stiegen die ADRs von SK Hynix am Dienstag um mehr als 6 % und schlossen bei 187,99 US-Dollar. Am Mittwoch legte die Aktie von SK Hynix an der koreanischen Börse im Handelsverlauf zeitweise um 5 % zu.

Er erwartet zudem, dass im vierten Quartal weitere börsennotierte koreanische Unternehmen mit Rückkaufprogrammen nachziehen werden. Hassan ergänzte:

Immer mehr Unternehmen werden diesem Beispiel folgen, denn es setzt einen neuen Maßstab dafür, wie börsennotierte Unternehmen Anleger angemessen entschädigen.

 

Rückkäufe werden zur Normalität, Cashflow stützt umfangreiche Rückkäufe und hohe Dividenden

S&P ist der Ansicht, dass sich die Aktionärsrenditen von SK Hynix von einer traditionellen „einmaligen Maßnahme“ zu einer „institutionalisierten und normalisierten“ Praxis wandeln.

Zuvor hatte SK Hynix bereits ein Aktienrückkaufprogramm mit Einziehung im Umfang von 40 Billionen Won abgeschlossen und zugesagt, mehr als 50 % des freien Cashflows (FCF) für Aktionärsrenditen zu verwenden.

Noch wichtiger ist, dass SK Hynix dank seiner ausgezeichneten Cashflow-Situation weiterhin in der Lage ist, beträchtliche und großzügige Dividenden auszuschütten. Dies gilt selbst bei fortgesetzten groß angelegten Rückkäufen im Billionen-Won-Bereich.

Um das langjährige Phänomen des „Korea-Abschlags“ auf dem südkoreanischen Kapitalmarkt grundlegend zu beheben, hat die südkoreanische Regierung zuvor die Value-up-Initiative stark vorangetrieben und Unternehmen ermutigt, durch Einziehung eigener Aktien und höhere Dividenden das Marktwertmanagement zu stärken.

Samsung Electronics hatte bereits zuvor mit der Einziehung von über 87 Millionen eigenen Aktien und der Einführung eines umfangreichen Dividendenprogramms als erstes Unternehmen auf die regulatorischen Vorgaben reagiert.

Hassan bewertete, dass die rekordhohen Dividenden von Samsung Electronics in Kombination mit den normalisierten Rückkäufen von SK Hynix einen neuen Maßstab für Marktwertmanagement und Unternehmensführung auf dem südkoreanischen Kapitalmarkt setzen. Dies werde einen erheblichen positiven Impuls für den gesamten südkoreanischen Aktienmarkt darstellen.

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