SoftBank erwägt Anleihe bis 20 Mrd. Dollar für OpenAI-Wette
wallstreetcnSoftBank verhandelt mit Investmentbanken über die Ausgabe von Dollar- und Euro-Anleihen im Volumen von 10 bis 20 Milliarden Dollar, die im September platziert werden sollen. Das Geld dient hauptsächlich der Rückzahlung eines 40-Milliarden-Dollar-Brückenkredits, den SoftBank für die Investition in OpenAI aufgenommen hat. Der Schritt ist Teil der Finanzierungsvereinbarung für SoftBanks Investitionszusage von fast 65 Milliarden Dollar in OpenAI und zeigt die steigende Nachfrage nach Finanzierungen im KI-Bereich. Das Junk-Rating von SoftBank wirft jedoch Bedenken hinsichtlich des Kreditrisikos und der Renditeaussichten auf.
Die SoftBank Group will mit einer groß angelegten Anleiheemission ihre massive Wette auf OpenAI refinanzieren. Dies spiegelt den anhaltend steigenden Finanzierungsbedarf der Technologiegiganten im Bereich der künstlichen Intelligenz wider, verschärft aber auch die Sorgen über Kreditrisiken.
Laut einem Bloomberg-Bericht vom 26. Juli verhandelt SoftBank nach Angaben von mit der Sache vertrauten Personen mit mehreren Investmentbanken über die Ausgabe von Anleihen im Volumen von 10 bis 20 Milliarden Dollar. Ein Teil der Erlöse soll zur Rückzahlung eines 40-Milliarden-Dollar-Brückenkredits verwendet werden, den SoftBank Anfang des Jahres für die Investition in OpenAI aufgenommen hat. Die Emission könnte frühestens im September erfolgen, wobei die Anleihen sowohl in Dollar als auch in Euro denominiert sein könnten. Die Gespräche seien noch im Gange, und die Einzelheiten könnten sich ändern, so die Personen.
Die mögliche Anleiheemission ist Teil einer Reihe von Finanzierungsmaßnahmen, mit denen SoftBank seine zugesagte Investition von fast 65 Milliarden Dollar in OpenAI absichern will. Sie reiht sich ein in die Finanzierungswelle von Unternehmen, die im Bereich der künstlichen Intelligenz Fuß fassen wollen. Gleichzeitig bestehen am Markt weiterhin deutliche Zweifel an den steigenden Kreditrisiken solcher Investitionen und an den letztendlichen Renditeaussichten.
Refinanzierungsdruck: 40-Milliarden-Brückenkredit ausstehend
Laut Bloomberg plant das von Gründer und Vorstandsvorsitzender Masayoshi Son geführte Unternehmen mit Junk-Rating, bis Oktober dieses Jahres fast 65 Milliarden Dollar in OpenAI zu investieren, wobei ein Teil der Mittel durch Kredite aufgebracht wird.
Zu diesem Zweck hatte SoftBank Anfang des Jahres einen 40-Milliarden-Dollar-Brückenkredit als Zwischenfinanzierung für die Investition arrangiert. Die geplante Anleiheemission dient der Refinanzierung dieses Brückenkredits, um ihn durch längerfristige und stabilere Schuldtitel zu ersetzen und so den kurzfristigen Rückzahlungsdruck zu verringern.
Nach Angaben der informierten Personen liegt das Volumen der Anleiheemission zwischen 10 und 20 Milliarden Dollar, soll in Dollar und Euro denominiert sein und könnte frühestens im September dieses Jahres abgeschlossen werden.
Derzeit verhandelt SoftBank mit mehreren Investmentbanken über den Plan. Die Personen betonten, dass die Gespräche noch liefen und sich Endvolumen, Währungsstruktur und Zeitplan noch ändern könnten.
Kreditrisiko-Debatte hinter dem KI-Finanzierungsboom
Der Anleiheplan von SoftBank ist ein Beispiel für die jüngste Welle groß angelegter Unternehmensfinanzierungen rund um das Thema künstliche Intelligenz. Mehrere Unternehmen konkurrieren darum, über die Schuldenmärkte Kapital zu beschaffen, um ihre Position im KI-Bereich auszubauen.
Laut Bloomberg wachsen jedoch gleichzeitig die Bedenken des Marktes: Steigende Kreditrisiken und die Frage, ob diese enormen Investitionen tatsächlich Renditen abwerfen, bleiben zentrale Sorgen der Anleger. SoftBank selbst hat ein Junk-Rating. Sollte die groß angelegte Anleiheemission gelingen, würde dies die Bilanz des Unternehmens weiter belasten und zu einem wichtigen Indikator für die Risikobereitschaft der Anleger im KI-Sektor werden.
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