Odaily News: Laut dem offiziellen Sicherheitsvorfallbericht von Liquid Network wurde am 6. September eine Schwachstelle in der Open-Source-Software Elements ausgenutzt, die mit der Überprüfung von Caching-Bereichsnachweisen in Liquid-Knoten zusammenhängt, was zur Erstellung von etwa 4000 LBTC ohne Bitcoin-Reserve führte. Der Angreifer tauschte diese anschließend über SideSwap und den Standard-Peg-out-Mechanismus von Liquid in etwa 4000 BTC um. Vor dem Vorfall betrugen die Liquid-Reserven etwa 4205 BTC; nach Abschluss der relevanten Peg-outs und anderer Abhebungen vor dem Netzwerkstopp sanken die Reserven auf 197 BTC.
Liquid Network erklärte, dass bei diesem Vorfall weder Functionary-Knoten noch private Schlüssel kompromittiert wurden und andere auf Liquid ausgegebene Vermögenswerte wie USDT nicht von der Schwachstelle betroffen waren. Der Angreifer bezeichnete sich selbst als White-Hat-Sicherheitsforscher und hat am 7. September 3400 BTC an die Liquid Federation Peg-Wallet zurückgegeben. Derzeit sind noch etwa 598,5 BTC (etwa 15% der betroffenen Gelder) nicht zurückgegeben; Blockstream steht in Kommunikation, um die verbleibenden Vermögenswerte zurückzufordern.
Liquid Network gab außerdem an, dass die derzeitige Priorität darin besteht, die verbleibenden Gelder zurückzufordern und den normalen Betrieb von Liquid Network so schnell und sicher wie möglich wiederherzustellen. Der Fix für diese Schwachstelle wurde entwickelt und durchläuft derzeit mehrere interne und externe Überprüfungen. Blockstream bereitet die Notfallveröffentlichung von Elements v23.3.4 vor, die voraussichtlich so bald wie möglich nach Abschluss der Vorbereitungen veröffentlicht wird, und plant, sie innerhalb von etwa 48 Stunden herauszubringen. Nach Abschluss des Software-Updates werden die Betreiber der Liquid Network Functionary weitere Anpassungen vornehmen, um die volle Funktionalität des Netzwerks wiederherzustellen und den korrigierten Netzwerkzustand wiederherzustellen, einschließlich der Ablehnung zuvor ungültiger Peg-outs.