Robinhood-CEO reagiert auf AMC-Kritik: Börsennotierte Unternehmen können die Tokenisierung ihrer Aktien nicht kontrollieren

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Odaily News: Robinhood-CEO Vlad Tenev hat in einem aktuellen Interview auf die Kritik von AMC reagiert. Er erklärte, dass andere Finanzinstitute das Recht haben sollten, Finanzprodukte rund um die Aktien eines börsennotierten Unternehmens anzubieten, sobald diese öffentlich gehandelt werden, ohne vorherige Genehmigung des Aktienemittenten.

Vlad Tenev sagte, dass öffentlich gehandelte Aktien im Wesentlichen übertragbares Eigentum der Aktionäre seien. Daher sollten andere Finanzinstitute in der Lage sein, Finanzprodukte anzubieten, die sich auf die jeweiligen Aktien beziehen, ohne eine Genehmigung des Emittenten einholen zu müssen. Er wies insbesondere darauf hin, dass die von Robinhood angebotenen Aktien-Token von unabhängigen Unternehmen ausgegeben und durch die entsprechenden Basisaktien gedeckt seien. Daher sollte keine automatische vorherige Zustimmung des betreffenden börsennotierten Unternehmens erforderlich sein.

AMC-CEO Adam Aron hatte zuvor die Tokenisierung von AMC-Aktien durch Robinhood scharf kritisiert. Er argumentierte, dass dies den Emittenten umgehe und die traditionelle Beziehung zwischen Unternehmen und Aktionären untergrabe. Inhaber von Aktien-Token hätten kein Stimmrecht an den zugrunde liegenden Aktien. Bezüglich der Frage, wie Robinhood das Stimmrecht der zugrunde liegenden Aktien ausüben werde, erklärte Adam Aron, dass das Unternehmen derzeit noch keinen konkreten Plan veröffentlicht habe. (CNBC)

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