Matter Labs macht Prividium-Berechtigungsmodul Open Source, Bundesbank startet Plattformtests
chaincatcherLaut The Block hat Matter Labs, der Entwickler von ZKsync, das Berechtigungsmodul seiner Distributed-Ledger-Plattform für Finanzinstitute, Prividium, als Open Source veröffentlicht. Damit können Institute den Kerncode in ihrer eigenen Umgebung ausführen, prüfen und modifizieren. Die Deutsche Bundesbank ist das erste Institut, das Prividium testet und einsetzt. Alex Gluchowski, CEO von Matter Labs, erklärte, dass das Feedback von Regulierungsbehörden zu kommerziellen Kernkomponenten bedeute, dass man von einem einzigen Anbieter abhängig sei. Die Öffnung des Kerns als Open Source "beseitigt strukturell die Hürden für die Einführung". Andere Komponenten von Prividium, wie der ZKsync-OS-Kern und der Atlas-Sequenzer, wurden bereits zuvor als Open Source veröffentlicht. Das Berechtigungsmodul soll als unabhängige Komponente funktionieren, sodass Institute es ohne kommerzielle Vereinbarung einsetzen können. Verwaltungstools und die Integration in bestehende Systeme bleiben jedoch kommerzielle Produkte. Gluchowski sagte: "Die Tatsache, dass eine Zentralbank öffentlichen Code ausführt, ist das klarste Signal in diese Richtung."
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