Vier Tote in Mexiko: Verdächtige sollen Kaltwallet mit Bitcoins im Wert von Millionen gestohlen haben
Odaily News: Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Mexiko (FGJEM) gab bekannt, dass zwei Verdächtige beschuldigt werden, vier Menschen getötet zu haben, um eine Kaltwallet zu finden, die angeblich Bitcoins im Wert von mehreren Millionen Dollar enthält. Die beiden werden am Mittwoch vor Gericht erscheinen, und der Richter wird entscheiden, ob genügend Beweise für ein Strafverfahren vorliegen.
Die Nachnamen der Verdächtigen Diego Sebastián und Gerardo wurden nicht bekannt gegeben. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden vor, in einem Haus in der Stadt Atizapán de Zaragoza den Keyboarder der Rockband Camilo Séptimo, Jonathan Meléndez, dessen schwangere Frau, seine Tochter und einen Angestellten getötet zu haben. Auch der Golden Retriever der Familie wurde getötet.
Der mexikanische Sicherheitsminister Omar García Harfuch erklärte, einer der Verdächtigen sei ein Geschäftspartner des Opfers gewesen und habe diese Beziehung genutzt, um Zugang zu dem Haus zu erhalten. Im Falle einer Verurteilung drohen den beiden für jedes Opfer 25 bis 70 Jahre Haft.
Laut der Blockchain-Sicherheitsfirma CertiK wurden in der ersten Hälfte des Jahres 2026 weltweit 52 gewaltsame Erpressungsangriffe auf Kryptowährungsinhaber gemeldet, ein Anstieg von 33,3 % gegenüber 39 im gleichen Zeitraum des Jahres 2025. Die Blockchain-Analysefirma Chainalysis schätzt, dass bei diesen Angriffen Kryptowährungen im Wert von über 30 Millionen US-Dollar gestohlen wurden. (Cointelegraph)
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