Die besten ETFs für die Zukunft: Unsere Tipps im Überblick
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Exchange Traded Funds, kurz: ETFs, haben sich in den vergangenen Jahren zu einer der beliebtesten Anlageformen überhaupt entwickelt. Denn sie ermöglichen eine kostengünstige und transparente Partizipation an Märkten und diversen Themen, welche Anleger für die kommenden Jahrzehnte als relevant einschätzen. Angesichts globaler Megatrends wie Digitalisierung, demografischer Wandel, Energiewende und ähnliches stellt sich eine Frage: Welche ETFs haben das Potenzial, langfristig erfolgreich zu sein?
Wir stellen Ihnen heute die besten ETFs für die Zukunft im Detail vor und erklären außerdem, worauf man beim Kauf eines ETFs achten muss.
| Inhaltsverzeichnis |
- Was macht einen zukunftsfähigen ETF aus?
- Megatrends und Zukunftsthemen für ETFs
- Konkrete ETF Beispiele
- Chancen und Risiken
- Fazit: Die besten ETFs für die Zukunft
- Praktische Tipps
- FAQ: Häufig gestellte Fragen
Was macht einen zukunftsfähigen ETF aus?
Ein zukunftsfähiger ETF zeichnet sich dadurch aus, dass er langfristige und stabile sowie wachsende Ertragschancen bietet. Dabei werden die Risiken auch nicht vernachlässigt.
Wir haben einige Merkmale herausgesucht, an denen man einen zukunftsfähigen ETF erkennen kann:
- Ausrichtung auf Megatrends: Man sollte immer in Themen mit einem langfristigen Wachstumspotenzial investieren. Dazu zählt zum Beispiel die Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Demografie und Gesundheit.
- Diversifikation: Eine breite Diversifikation bedeutet, dass eine Streuung über viele Unternehmen, Branchen und Länder stattfindet. Das reduziert Risiken. Themen-ETFs sollten allgemein niemals zu eng gefasst sein, denn Nischenmärkte sind anfälliger für Schwankungen.
- Hohe Liquidität und Fondsvolumen: Ein ETF sollte ausreichend groß sein, in der Regel bedeutet das >100 Mio. Euro. Nur so kann die Wandelbarkeit und Stabilität gewährleistet werden.
- Kosteneffizienz: Eine niedrige Gesamtkostenquote, kurz: TER, wirkt sich auch langfristig positiv auf die Rendite aus.
- Nachhaltigkeit und Regulierung: Sowohl ESG-Kriterien als auch rechtliche Rahmenbedingungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie sichern die Zukunftsfähigkeit eines ETFs ab.
- Indexgrundlage: Eine solide Indexgrundlage sorgt für Verlässlichkeit und Transparenz. Beste Beispiele hierfür sind MSCI, Nasdaq und S&P.
- Risikoprofil: Wichtig ist, dass das eigene Risikoprofil im Einklang mit den eigenen Anlegerzielen ist. Themen-ETFs können stark schwanken, doch Zukunftsfähigkeit bedeutet nicht nur Renditechancen, sondern auch ein angemessenes Risiko-Rendite-Verhältnis.
Fakt ist: Nicht jeder ETF eignet sich gleichermaßen für eine langfristige Investition.
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Megatrends und Zukunftsthemen für ETFs

Es gibt gewisse Trends und Zukunftsthemen, die einen erfolgreichen ETF ausmaßen. Zukunftsthemen mit Potenzial sind zum Beispiel:
Technologie
Sowohl Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz, Cloud-Computing oder Robotik und Cybersecurity prägen die Wirtschaft nachhaltig. ETFs, welche entsprechende Unternehmen bündeln, erlauben Anlegern also eine Partizipation in diesem Wachstumsfeld.
Nachhaltige Energie
Die Weltwirtschaft ist zurzeit quasi dazu verpflichtet, in erneuerbare Energien, Elektromobilität und Wasserstofftechnologien zu investieren. ETFs, die in diesem Segment unterwegs sind, profitieren natürlich enorm – vor allem von politischen Förderprogrammen und regulatorischen Druck.
Gesundheit und Demografie
Der demografische Wandel führt dazu, dass es zu einer steigenden Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen sowie Pharmazeutika und Biotechnologie kommt. Ein ETF mit dem Schwerpunkt Gesundheitsinnovation bietet nicht nur Zugang zu diesem wachsenden Markt, sondern auch erhebliche Renditechancen.
Schwellenländer
Indien, Indonesien und viele weitere Länder zählen zu den sogenannten Emerging Markets. Sie weisen ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum auf. Die regionalen ETFs eröffnen Investoren den Zugang zu diesen Märkten. Hier müssen aber unbedingt politische und währungsbedingte Risiken berücksichtigt werden.
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Konkrete ETF Beispiele
Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen Breite Themen-ETFs, Spezial-ETFs und regionale ETFs mit Zukunftspotenzial. In all diesen Bereichen gibt es verschiedene ETF Beispiele, die wir grundsätzlich empfehlen können.
Aber Achtung: Diese dienen lediglich zur Orientierung und stellen keine Anlageberatung dar.
I. Breite Themen-ETFs
1. MSCI World
Der MSCI World Index ist wohl der bekannteste und am meisten genutzte Aktienindizes weltweit. Der MSCI World Index bildet nämlich die Entwicklung von über 1.500 Unternehmen und 23 Industrieländern ab. Ein ETF, der den MSCI World nachbildet, bietet Anlegern also eine sehr breite Diversifikation.
Der MSCI World Index hat einen starken Fokus auf die USA (rund 65-70% des Index), gefolgt von Japan, Großbritannien, Frankreich, Kanada und auch Deutschland. Von den Branchen her befinden sich bei MSCI World vor allem Technologie- und Finanzunternehmen, aber auch Industrie, Konsumgüter und Gesundheit. Der MSCI World enthält jedenfalls einige bekannte Unternehmen. Dazu zählen unter anderem Apple, Nestlé, Microsoft oder auch Toyota.
Der MSCI World ETF eignet sich damit hervorragend als Basisinvestment für langfristige Anleger. Die breite Abdeckung der globalen Industrieländer machen den MSCI World ETF besonders attraktiv. Außerdem kann der MSCI World ETF jederzeit durch zusätzliche Bausteine, wie zum Beispiel Emerging Markets ergänzt werden.
Vorteile:
- Die breite Streuung ist ein klarer Vorteil
- Der MSCI World Index ist außerdem sehr transparent
- MSCI World ist einfach gestaltet und eignet sich damit perfekt für Einsteiger
- Der MSCI World bietet langfristige Stabilität, wie die historischen Daten zeigen.
Nachteile:
- Die USA dominiert den MSCI World Index
- Der MSCI World Index enthält außerdem keine Emerging Markets (wie zum Beispiel Indien)
- Für Euro-Anleger besteht außerdem ein gewisses Wechselkursrisiko aufgrund dessen, dass der Großteil in US-Dollar notiert
2. Nasdaq 100
Der Nasdaq 100 ETF umfasst die 100 größten nicht-finanziellen Unternehmen, die an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet sind. Wer hier investiert, investiert gezielt in die bedeutendsten US-Technologie- und Wachstumsunternehmen.
Der hauptsächliche Fokus bei Nasdaq 100 liegt auf der Technologie (unter anderem Hardware und Software). Aber auch Konsumgüter, Kommunikation, Biotechnologie und Gesundheit kommen nicht zu kurz. Der Nasdaq 100 beinhaltet jedoch nahezu ausschließlich US-Unternehmen. Einige Indexschwergewichte bei Nasdaq 100 sind: Microsoft, Apple, Amazon, Google, Meta und Tesla.
Wer auf der Suche nach einer Ergänzung zu einem bereits breit gestreuten Basisinvestment ist, ist bei Nasdaq 100 genau richtig. Immerhin bekommt man Zugang zu den wachstumsstärksten US-Technologieunternehmen. Der Nasdaq 100 birgt jedoch auch höhere Schwankungen und sollte deshalb nur in einem ausgewogenen Portfolio eingesetzt werden.
Vorteile:
- Der Nasdaq 100 ist der wachstumsorientiert
- Die bisherige Historie zeigt, dass Nasdaq 100 eine hohe Performance hat
- Wer auf der Suche nach Tech- und US-Unternehmen ist, ist bei Nasdaq 100 genau richtig
Nachteile:
- Der Nasdaq 100 ist stark abhängig von ein paar wenigen aber großen US-Tech-Konzernen
- Technologieaktien reagieren besonders sensibel auf Zinsen und Konjunkturzyklen
- Im Nasdaq 100 sind außerdem Banken und Versicherungen ausgeschlossen
II. Spezial-ETFs
Zu den Spezial-ETFs zählen ETFs aus den Bereichen Clean Energy, Robotics und AI, sowie Healthcare Innovation. Zwei Beispiele stellen wir Ihnen jetzt vor.
1. iShares Global Clean Energy UCITS ETF
Im Bereich der erneuerbaren Energien ist iShares Global Clean Energy UCITS ETF einer der bekanntesten ETFs überhaupt. Er bildet unter anderem den S&P Global Clean Energy Index ab. Dieser umfasst Unternehmen, die im Bereich sauberer Energieproduktion und -technologien tätig sind.
Insgesamt besteht iShares Global Clean Energy UCITS ETF aus rund 100 Firmen, welche in Wind-, Solar- und Wasserkraft aktiv sind. Auch im Bereich der Infrastruktur und Technologie sind diese Unternehmen aktiv. Der Fokus ist auch bei diesem ETF stark auf die USA, gefolgt von Europa (mit Dänemark und Spanien), sowie Asien. Die Top-Holdings bei iShares Global Clean Energy UCITS ETF sind Vestas Wind Systems, Enphase Energy, First Solar und Consolidated Edison.
Im Bereich der Themen ETFs ist iShares Global Clean Energy UCIST ETF ein Klassiker. Er ermöglicht Anlegern ein Engagement in der Energiewende.
Vorteile:
- Man bekommt Zugang zu einem Megatrend, nämlich die globale Energiewende
- Der ETF hat politischen Rückenwind durch staatliche Förderungen im Bereich erneuerbare Energien
- Dieser ETF ist einer der beliebtesten Themen-ETFs in Europa mit großem Fondsvolumen
Nachteile:
- Dieser ETF ist sehr volatil
- Es gibt eine teilweise starke Gewichtung einzelner Unternehmen
- Viele Clean-Energy-Aktien sind vor allem in Boomphasen sehr hoch bewertet
2. iShares Healthcare Innovation UCITS ETF
Anleger bekommen mit iShares Healthcare Innovation UCITS ETF Zugang zu Unternehmen, welche Innovationen im Gesundheitswesen vorantreiben. Dieser ETF konzentriert sich auf Firmen, die in den Bereichen Biotechnologie, Telemedizin und Medizintechnik sowie digitale Gesundheitslösungen tätig sind.
Je nach Indexzusammensetzung besteht der iShares Healthcare Innovation UCITS ETF aus 150-200 Werten. Der Fokus liegt auch hier auf den USA, ergänzt durch Unternehmen aus Europa und Asien. Zu den Top-Holdings zählen Moderna (mRNA-Technologie), Dexcom (Blutzuckermessgeräte) und Illumina (Genomsequenzierung).
Der iShares Healthcare Innovation UCITS ETF bietet Anlegern die Möglichkeit, von langfristigen Trends im Gesundheitswesen zu profitieren. Wenn Anleger in den Bereich medizinische Innovation und Biotechnologie investieren möchten, sind sie hier genau richtig.
Vorteile:
- Man bekommt Zugang zu einem Wachstumssektor
- Man bekommt Zugang zu Unternehmen mit hoher Forschungs- und Entwicklungstätigkeit
- Der ETF enthält sowohl große etablierte Konzerne als auch kleinere, spezialisierte Firmen
Nachteile:
- Biotech- und MedTech-Werte können stark schwanken
- Einige Unternehmen werden mit hohen Zukunftserwartungen gehandelt
III. Regionale ETFs mit Zukunftspotenzial
Regionale ETFs mit Zukunftspotenzial decken meist Unternehmen aus Indien oder Südostasien ab, da diese gerade großes Wachstum erleben. Wir haben einen passenden ETF rausgesucht.
Lyxor MSCI India UCITS ETF
Anleger können mit dem Lyxor MSCI India UCITS ETF Zugang zum indischen Aktienmarkt erhaltet. Dieser ETF bildet den MSCI India Index ab, der die größten und liquidesten Unternehmen Indiens umfasst. Der ETF bietet also eine fokussierte Möglichkeit, vom Wachstum einer der dynamischen Volkswirtschaften der Welt zu profitieren.
Je nach Indexanpassung besteht der Lyxor MSCI India UCITS ETF aus 100-120 indischen Large- und Mid-Caps. Der Fokus liegt auf Finanzdienstleistungen, Informationstechnologie, Konsum, Energie und Industrie. Zu den Top-Holdings zählen Infosys, HDFC Bank, ICICI Bank und Tata Consultancy Services.
Wer gezielt am Wachstum Indiens teilhaben möchte, ist bei Lyxor MSCI India UCITS ETF genau richtig.
Vorteile:
- Dieser ETF hat hohe Wachstumsraten
- Die junge Bevölkerung und eine wachsende Mittelschicht treiben Konsum und Produktivität an
- Ergänzt Industrieländer-ETFs um ein Schwellenland mit strukturellem Wachstum
Nachteile:
- Schwellenländer sind grundsätzlich anfälliger für starke Kursschwankungen
- Dieser ETF ist abhängig von Reformen, Regulierung und geopolitischem Umfeld
- Die Schwankungen der indischen Rupie können die Rendite belasten
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Chancen und Risiken
Grundsätzlich haben zukunftsfähige ETFs sowohl Chancen als auch Risiken. Zukunfts-ETFs ermöglichen eine Partizipation an langfristigen Wachstumstrends. Durch ihre Struktur bieten sie eine kosteneffiziente Diversifikation. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Volatilität insbesondere bei spezialisierten Themenfonds hoch sein kann. Es besteht außerdem die Gefahr von Überbewertungen, wenn einzelne Themen gerade einen kurzfristigen Hype erleben und damit Märkte stärker in den Fokus geraten.
Die Vor- und Nachteile der vorgestellten ETFs finden Sie oben.

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Fazit: Die besten ETFs für die Zukunft
ETFs sind grundsätzlich ein geeignetes Instrument, um sich strategisch an Megatrends zu beteiligen. Besonders die Bereiche Technologie, Gesundheit, nachhaltige Energie und Schwellenländer gelten als chancenreich. Man sollte als Anleger jedoch auch die Risiken nicht unterschätzen und Zukunft ETFs stets als Ergänzung und nicht als alleinige Grundlage des Portfolios betrachten.
Grundsätzlich eignet sich der MSCI World ETF als Basis für alle Anleger im Bereich ETFs. Man sollte das eigene Portfolio aber unbedingt diversifizieren. Ohne Diversifikation geht man hohe Risiken ein.
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Praktische Tipps
Unsere praktischen Tipps für Anleger im Bereich ETFs sind:
- Produktsuche: Man sollte Vergleichsportale und ETF-Datenbanken nutzen, um die eigene Auswahl geeigneter Fonds zu treffen.
- Kennzahlen prüfen: Sowohl Fondsvolumen als auch TER und Replikationsmethode sind zentrale Entscheidungskriterien.
- Strategie: Mit Sparplänen hat man die Möglichkeit, einen disziplinierten und langfristigen Vermögensaufbau zu gestalten.
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FAQ: Häufig gestellte Fragen
Welcher ETF ist der beste für langfristige Anlage?
Der MSCI World ETF gilt als Basisinvestment, da er eine breite Diversifikation über viele Länder und Branchen bietet.
In welche ETFs sollte man 2025 investieren?
Besonders interessant sind ETFs auf Megatrends wie Technologie, Gesundheit, erneuerbare Energien und Schwellenländer.
Was ist der beste ETF der letzten 5 Jahre?
Der Nasdaq 100 ETF hat in den vergangenen Jahren durch starke US-Tech-Werte eine überdurchschnittliche Performance gezeigt.
Welche ETFs bringen das meiste Geld?
Themen-ETFs wie Clean Energy oder Healthcare Innovation können hohe Renditen bringen, sind aber auch risikoreicher als breite ETFs.
Sind Themen-ETFs riskanter als breite ETFs?
Ja, da sie oft auf Nischenmärkte fokussiert sind und daher stärkeren Schwankungen unterliegen.
Warum ist die TER (Gesamtkostenquote) bei ETFs wichtig?
Eine niedrige TER erhöht langfristig die Nettorendite, da weniger Kosten vom Ertrag abgezogen werden.
Sollte man nur in einen ETF investieren?
Nein, ein diversifiziertes Portfolio aus Basis-ETFs und ergänzenden Themen-ETFs reduziert Risiken.
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