Warum steigt HYPE? Was Trumps Aussagen zu Hyperliquid und den USA bedeuten

Verfasst von Judith WeberZuletzt aktualisiert:

Am 19. August traf sich US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus mit führenden Vertretern der Finanz-, Krypto- und Technologiebranche.digitale Asset-Innovationen sowie Kapital durch einen klareren Regulierungsrahmen im Land halten. Präsident Donald Trump traf sich mit hochrangigen Führungskräften und Regulierungsverantwortlichen, darunter SEC-Vorsitzender Paul Atkins, CFTC-Vorsitzender Mike Selig sowie Führungskräfte von Coinbase, Kraken, Robinhood, Ripple, ICE und Nasdaq.

Die politische Botschaft des Treffens war eindeutig: Die Trump-Regierung will die Position der Vereinigten Staaten als globales Zentrum für Krypto und Finanztechnologie weiter ausbauen und Innovationen im Bereich digitaler Vermögenswerte und Kapital durch einen klareren Regulierungsrahmen in den USA zu halten.

Der Markt reagierte prompt. Nach dem Treffen stieg BTC zeitweise um mehr als 6 % und überschritt die Marke von 69.000 US-Dollar; auch ETH legte kräftig zu und kletterte kurzzeitig über 2.200 US-Dollar. Das native Token von Hyperliquid, HYPE, rückte noch stärker in den Fokus: Der 24-Stunden-Anstieg erreichte zeitweise 21,3 %, und der Token näherte sich seinem Allzeithoch.

Doch diese Rally ist möglicherweise nicht nur eine Reaktion auf Trumps Unterstützung für Krypto. In der US-Kryptopolitik vollziehen sich derzeit mehrere wichtige Entwicklungen: Die CFTC genehmigte die Einführung des ersten konformen Bitcoin-Perpetual-Futures-Produkts in den Vereinigten Staaten, die SEC schlug neue Regeln für die Ausgabe digitaler Vermögenswerte vor, und das US-Finanzministerium kündigte an, sein Rückkaufprogramm für länger laufende Staatsanleihen auszuweiten.

Von der Krypto-Regulierung über die Finanzmärkte bis hin zu den allgemeinen Liquiditätsbedingungen prägen diese politischen Entwicklungen die Markterwartungen. Welche Signale sendet die US-Krypto-Regulierungslandschaft? Warum ist Hyperliquid in Trumps Fokus geraten? Und was bedeuten diese politischen Veränderungen für den breiteren Kryptomarkt?

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Trump stellte öffentlich einen möglichen US-Markteintritt von Hyperliquid in Aussicht und verwies dabei auf die Arbeit der CFTC, und lenkt damit neue Aufmerksamkeit auf HYPE und die DeFi-Regulierung in den USA.
  • Hyperliquid steht beim US-Markteintritt weiterhin vor großen Compliance-Herausforderungen. Mögliche Wege: Partnerschaften mit lizenzierten Instituten, eine US-konforme Version oder ein neuer CFTC-Rahmen für On-Chain-Derivate.
  • Der von der SEC vorgeschlagene Rahmen „Regulation Crypto Assets“ könnte die Kapitalbeschaffung für einige Digital-Asset-Projekte erleichtern – ein Signal für die Hinwendung zu konformer Krypto-Entwicklung.
  • Der GENIUS Act, der CLARITY Act, die DeFi-Initiativen der CFTC und die neuen SEC-Regeln zeigen: Die USA bauen einen umfassenderen Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte auf.
  • Die Ausweitung der Rückkäufe langlaufender US-Staatsanleihen durch das Finanzministerium könnte die Liquidität am langen Ende des Anleihemarkts verbessern – sie bedeutet aber nicht, dass die Federal Reserve die quantitative Lockerung wieder aufgenommen hat.
  • BTCC bietet bereits HYPE-Handel an und stellt damit eine direktere CEX-Option für alle dar, die HYPE verfolgen und handeln möchten.
  • HYPE-Anleger sollten die Compliance-Pläne der CFTC sowie Handelsvolumen, TVL und Marktanteil von Hyperliquid genau im Blick behalten.

Trump, CFTC und Krypto: Was bedeutet das Treffen im Weißen Haus?

Bei dem Treffen ging es nicht um ein einzelnes Krypto-Asset. Die Diskussion drehte sich vielmehr um Krypto-Gesetzgebung, DeFi-Compliance, Finanzierung digitaler Assets und die langfristige Entwicklung des US-Kryptomarkts.

1. Krypto-Gesetzgebung: GENIUS Act und CLARITY Act

Trump verwies zunächst auf die wichtigsten Krypto-Maßnahmen seiner Regierung, darunter den GENIUS Act und den CLARITY Act. Als zwei der wichtigsten Gesetzesvorhaben stechen der GENIUS Act und der CLARITY Act hervor.

Trump betonte, der GENIUS Act, den er bereits in Kraft gesetzt hat, habe eine klarere regulatorische Grundlage für auf US-Dollar gestützte Stablecoins geschaffen. Wenn konforme Stablecoins breitere Akzeptanz finden, könnte auch die Nachfrage nach US-Staatsanleihen, die als Reserve gehalten werden, steigen – und damit die Position des Dollars im digitalen Finanzsystem weiter stärken.

Der CLARITY Act befasst sich derweil mit der grundlegenden Marktstruktur. Der Entwurf soll klären, welche digitalen Assets als Wertpapiere und welche als Rohstoffe einzustufen sind, und zugleich die Zuständigkeiten von SEC und CFTC präzise festlegen.

Trump forderte den Kongress auf, die Verabschiedung des CLARITY Act zu beschleunigen und einen klareren Rechtsrahmen für digitale Assets zu schaffen. Coinbase-CEO Brian Armstrong sagte, der Kongress plane die Abstimmung am 15. September. Laut Coinbase-CEO Brian Armstrong soll der Senat am 15. September über den Gesetzentwurf abstimmen.

2. Hyperliquid könnte zum Praxistest für die US-DeFi-Regulierung werden

Auch die Aussagen der US-Regulierungsbehörden waren bemerkenswert.

CFTC-Vorsitzender Mike Selig erörterte die jüngsten Entwicklungen im US-amerikanischen Derivate-Markt für digitale Assets, darunter die Einführung des ersten konformen Bitcoin-Perpetual-Futures-Produkts in den USA sowie die Bemühungen, einen Regulierungsrahmen für On-Chain-Finanzinfrastruktur zu schaffen.

Der größte Aufmerksamkeitspunkt war jedoch zweifellos Hyperliquid.

Selig sagte, die CFTC prüfe, wie Hyperliquid auf eine „vollständig konforme und legale“ Weise in den US-Markt eintreten könne. Trump griff das Thema anschließend öffentlich auf.

Genau das war ein wesentlicher Grund, warum HYPE nach dem Treffen deutlich anzog.

3. SEC: Neue Regeln könnten die Tür zur Krypto-Finanzierung öffnen

SEC-Vorsitzender Paul Atkins stellte den neuen Vorschlag „Regulation Crypto Assets“ vor.

Der Rahmen soll einen klareren Regulierungspfad für die Ausgabe digitaler Assets und die Kapitalbeschaffung schaffen. Einige Krypto-Startups könnten dadurch unter dem Wertpapierrecht mit geringeren Compliance-Kosten Kapital aufnehmen.

Der Vorschlag umfasst Ausnahmen bei der Kapitalbeschaffung für kleinere Projekte, Ausnahmeregelungen für größere Digital-Asset-Emissionen sowie einen möglichen Safe-Harbor-Rahmen.

Das signalisiert: Die US-Krypto-Regulierung geht inzwischen über die Frage hinaus, wie bestehende digitale Assets reguliert werden sollten, und richtet sich verstärkt darauf aus, wie Digital-Asset-Projekte in den USA legal Token ausgeben, Kapital aufnehmen und wachsen können.

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4. Bitcoin-Reserven: Weitere Ausweitung bleibt möglich

In der Fragerunde wurde Trump auch gefragt, ob die US-Regierung ihre Bitcoin-Reserven weiter ausbauen werde.

Trump nannte keinen konkreten Plan, sagte aber, er stehe der Idee offen gegenüber und werde sich Empfehlungen aus seinem Regulierungsteam anhören.

Insgesamt sendete das Treffen im Weißen Haus ein klares Signal: Die US-Kryptopolitik verschiebt sich allmählich von Regulierung und Durchsetzung hin zum Aufbau eines umfassenden Marktrahmens, der Stablecoins, digitale Asset-Finanzierung, On-Chain-Derivate und DeFi abdecken kann.

Hyperliquid steht exakt an der Schnittstelle dieses Politikwechsels. Die Plattform verkörpert die innovative Seite von DeFi und könnte zugleich zu einem wichtigen Testfall dafür werden, wie US-Regulierungsbehörden mit einer neuen Generation von On-Chain-Finanzinfrastruktur umgehen.

HYPE steigt stark: Was steckt hinter Trumps Plänen für Hyperliquid?

hype

Derzeit wird HYPE bei 71,93 US-Dollar gehandelt – ein Plus von 23,7 % in 24 Stunden. Das Handelsvolumen erreichte 1,513 Milliarden US-Dollar – ein deutlicher Anstieg um 490,40 % im Vergleich zum Vortag.

Auch im Derivatemarkt war die Volatilität erheblich. In den vergangenen 24 Stunden wurden bei HYPE-bezogenen Märkten Liquidationen von rund 54,41 Millionen US-Dollar verzeichnet, davon etwa 6,25 Millionen US-Dollar bei Long-Positionen und 48,16 Millionen US-Dollar bei Short-Positionen. Die deutlich höheren Liquidationen bei Short-Positionen sprechen für einen möglichen starken Short Squeeze.

Quelle: Coinglass

Der gleichzeitige Anstieg von Kurs, Handelsvolumen und Liquidationen deutet darauf hin, dass die Trump-Aussage einen starken kurzfristigen Impuls für HYPE ausgelöst hat.

Doch warum schenkt Trump ausgerechnet Hyperliquid Beachtung? Ein wichtiger Grund: Hyperliquid ist längst kein gewöhnliches Krypto-Projekt mehr, sondern ein zentrales Beispiel für die Entwicklung von On-Chain-Derivaten und DeFi-Finanzinfrastruktur.

Derzeit verfügt Hyperliquid über eine TVL von rund 6,25 Milliarden US-Dollar, ein 24-Stunden-Handelsvolumen bei Perpetual Futures von etwa 15,2 Milliarden US-Dollar und ein Sieben-Tage-Volumen von mehr als 41 Milliarden US-Dollar. Das offene Interesse liegt weiterhin bei über 10 Milliarden US-Dollar.

Noch wichtiger: Hyperliquid hat sich im On-Chain-Perpetual-Futures-Markt eine starke Position erarbeitet.

Im ersten Quartal 2026 verarbeitete Hyperliquid ein Handelsvolumen von mehr als 633 Milliarden US-Dollar und kam damit laut VanEck auf rund 32 % des weltweiten On-Chain-Perpetual-Futures-Volumens. Der annualisierte Umsatz lag bei 616,9 Millionen US-Dollar, Platz 1 unter allen Krypto-Protokollen. (Quelle: VanEck)

Hyperliquid expandiert zudem über klassische Krypto-Derivate hinaus. Die HIP-3-Märkte umfassen inzwischen Aktien, Gold und Rohöl; das offene Interesse lag dort zeitweise bei 1,43 Milliarden US-Dollar. Das zeigt: Hyperliquid versucht, sein 24/7-Handelsmodell auf traditionelle Finanzanlagen zu übertragen.

Mit anderen Worten: Hyperliquid ist für die USA relevant, weil es bereits beträchtliches Handelsvolumen, Liquidität und Nutzernachfrage aufweist. Wenn eine On-Chain-Derivateplattform mit Milliarden an TVL und einem täglichen Handelsvolumen im zweistelligen Milliardenbereich konform in den USA Fuß fassen kann, hätte das erhebliche Auswirkungen auf traditionelle Börsen und die gesamte DeFi-Branche.

Warum steht Hyperliquid in den USA im Fokus?

Trumps Äußerungen beantworten die Frage, ob die USA bereit sind, Hyperliquid in den Markt zu lassen – doch die schwierigere Frage ist, wie Hyperliquid tatsächlich eintreten könnte. Die CFTC hat noch keinen konkreten Regulierungsrahmen vorgelegt. Daher lohnt es sich, drei mögliche Wege auf Basis des bestehenden Regulierungssystems und des Produktmodells von Hyperliquid zu betrachten.

Weg 1: Partnerschaft mit einer lizenzierten US-Börse oder einem Finanzinstitut

Hyperliquid könnte vermeiden, selbst eine regulierte US-Handelsplattform zu werden. Stattdessen wäre eine Partnerschaft mit einer lizenzierten Börse, einem Broker oder einem Finanzinstitut denkbar, die bzw. das bereits über die erforderlichen Lizenzen der CFTC oder anderer Aufsichtsbehörden verfügt.

In diesem Modell könnte Hyperliquid vor allem Technologie und Infrastruktur beisteuern, während der lizenzierte Partner Kunden-Onboarding, KYC, Fondsmanagement und regulatorische Berichterstattung übernimmt.

Dieser Ansatz würde es Hyperliquid ermöglichen, die Compliance-Infrastruktur des bestehenden Finanzsystems zu nutzen und den Aufwand für eigene Lizenzen zu reduzieren.

Der entscheidende Nachteil dabei: Hyperliquid müsste sich auf traditionelle Finanzintermediäre verlassen. Das könnte einige seiner zentralen Vorteile als dezentrale Plattform abschwächen.

Weg 2: Eine separate, US-konforme Version von Hyperliquid

Eine weitere Möglichkeit wäre eine speziell für den US-Markt entwickelte Version von Hyperliquid. Diese könnte sich hinsichtlich der verfügbaren Produkte, Nutzeranforderungen und Compliance-Prozesse von der internationalen Plattform unterscheiden.

Für US-Nutzer könnten beispielsweise strengere Identitätsprüfungen, regionale Beschränkungen und zusätzliche Vorgaben für den Handel mit Derivaten gelten. Der Vorteil wäre ein stärker auf die US-Regulierung zugeschnittenes Modell. Gleichzeitig könnte eine solche Trennung jedoch zu unterschiedlichen Produkterfahrungen für US-amerikanische und internationale Nutzer führen.

Weg 3: Die CFTC schafft einen neuen Regulierungsrahmen für On-Chain-Derivate

Die dritte Option – und vermutlich die mit der größten langfristigen Bedeutung – wäre, dass die CFTC einen Regulierungsrahmen entwickelt, der speziell auf On-Chain-Perpetual-Futures und DeFi-Infrastruktur zugeschnitten ist.

Die traditionelle Derivateregulierung wurde weitgehend um Börsen, Broker und Clearing-Organisationen herum aufgebaut. Hyperliquid hingegen wickelt einen Großteil der Handels-, Margin- und Liquidationsinfrastruktur direkt on-chain ab.

Statt von Hyperliquid zu verlangen, die Struktur einer klassischen Börse zu kopieren, könnten die Regulierungsbehörden festlegen, welche Aktivitäten reguliert werden müssen und ob die Pflichten bei Protokollentwicklern, Frontend-Betreibern oder registrierten Institutionen liegen, die das Protokoll nutzen.

Setzt die CFTC letztlich auf diesen Ansatz, könnte Hyperliquid zu den ersten On-Chain-Derivateprotokollen gehören, die ein konformes Betriebsmodell in den USA etablieren. Vor allem aber könnte dies einen regulatorischen Präzedenzfall für andere DeFi-Projekte schaffen, die Zugang zum US-Markt suchen.

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Welches Signal sendet das an den Kryptomarkt?

Die jüngsten politischen Schritte der USA deuten auf mehr hin als nur „Trump ist bullish bei Krypto“. Es zeichnet sich ein breiterer Politikwechsel ab: Die USA senken regulatorische Hürden für digitale Assets und nutzen gleichzeitig fiskal- und finanzpolitische Instrumente, um die Liquidität an den traditionellen Märkten zu verbessern.

Am 19. August kündigte das US-Finanzministerium an, seine liquiditätsstützenden Rückkaufoperationen für länger laufende Staatsanleihen auszuweiten. Die maximale Größe einzelner Rückkaufoperationen für nominale Wertpapiere mit Laufzeiten von 10–20 und 20–30 Jahren steigt von 2 Milliarden US-Dollar auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar. Die neue Größenordnung soll am 9. September in Kraft treten.

Zugleich haben mehrere jüngere Entwicklungen im US-Kryptomarkt deutliche politische Signale gesendet:

  • Stablecoins: Der GENIUS Act schafft einen klareren Regulierungsrahmen für dollar-gestützte Stablecoins.
  • Marktstruktur: Trump unterstützt weiterhin den CLARITY Act, der die regulatorischen Zuständigkeiten von SEC und CFTC klären würde.
  • DeFi: Die CFTC prüft Wege für einen legalen US-Markteintritt von Hyperliquid.
  • Digitale Asset-Finanzierung: Die SEC hat „Regulation Crypto Assets“ vorgeschlagen – mit Ausnahmen für bestimmte Digital-Asset-Emissionen und Kapitalbeschaffungen.
  • Traditionelle Finanzmärkte: Das Finanzministerium weitet die Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen aus, um die Liquidität am Anleihemarkt zu erhöhen und den Marktdruck zu verringern.

Kurzfristig könnte ein nachlassender Druck am langen Ende des Anleihemarkts die allgemeine Risikostimmung verbessern.Sollten die langfristigen Renditen infolge der Maßnahmen weiter sinken, könnte dies den Bewertungsdruck auf Wachstumswerte und andere Risikoanlagen reduzieren.

Für den Kryptomarkt ergibt sich daraus ein gemischtes, aber grundsätzlich konstruktiveres Bild: Die USA arbeiten sowohl an klareren Regeln für digitale Vermögenswerte als auch an Maßnahmen zur Stabilisierung des Anleihemarkts. Ob daraus tatsächlich bessere Bedingungen für Krypto entstehen, wird sich jedoch erst mit der weiteren Umsetzung zeigen.

Was sollten HYPE-Anleger jetzt beobachten?

Der US-Markteintritt von Hyperliquid hängt weiterhin von künftigen Regulierungen und dem letztlich gewählten Compliance-Weg ab. Für die meisten Anleger dürfte es sinnvoller sein, auf die Marktentwicklung von HYPE und den Handelszugang über zentrale Börsen (CEXs) zu achten, als auf ein bestimmtes Regulierungsergebnis zu setzen.

Für Nutzer, die sich für HYPE interessieren, aber mit Wallets oder DeFi nicht vertraut sind, bieten CEXs eine direktere Möglichkeit. Der Handel von HYPE an einer zentralen Börse reduziert Wallet-Verbindungen, On-Chain-Transfers und Smart-Contract-Interaktionen.

BTCC bietet bereits HYPE-Handel an. Nutzer können so den Kurs und die Markttrends von HYPE verfolgen und anschließend je nach eigener Risikotoleranz eine passende Handelsmethode wählen.

Doch eine mögliche Zulassung von Hyperliquid in den USA garantiert keine weiteren Kursgewinne für HYPE. Der Markt hat bereits einen Teil der regulatorischen Erwartungen eingepreist. Sollte die CFTC einen klaren Compliance-Weg verzögern, droht HYPE erhebliche Volatilität.

Für HYPE-Anleger sind zwei Faktoren besonders wichtig:

  • Ob die CFTC einen konkreten Compliance-Weg für den US-Markteintritt von Hyperliquid ankündigt.
  • Ob Hyperliquid das Wachstum bei Handelsvolumen, TVL und Marktanteil fortsetzen kann.

Fazit: Was Trumps Aussagen für HYPE bedeuten

Die Aussagen von Donald Trump haben Hyperliquid und den möglichen US-Markteintritt des Projekts deutlich stärker in den Fokus gerückt. Entscheidend ist dabei jedoch: Eine politische Unterstützung oder ein öffentliches Signal bedeutet noch keine Zulassung für den US-Markt.

Für HYPE bleibt deshalb vor allem die weitere Entwicklung bei der CFTC relevant. Sollte Hyperliquid einen rechtskonformen Weg für den US-Markt finden, könnte dies für On-Chain-Derivate und DeFi weitreichende Folgen haben. Gleichzeitig bleibt der HYPE-Kurs von Marktstimmung, Handelsvolumen, TVL und der weiteren Entwicklung des Protokolls abhängig.

Wer HYPE beobachtet, sollte daher nicht nur auf kurzfristige Kursbewegungen achten, sondern auch die regulatorischen Fortschritte und die Fundamentaldaten von Hyperliquid verfolgen.

 

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